Mut Tut Gut 2009  
    
 
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„Mut Tut Gut“ geht zu Ende – Erinnerungen bleiben

21. August 2009

Abschiedsstimmung bei „Mut Tut Gut“: Material wird gepackt, Zelte abgebaut und verstaut und innerhalb weniger Stunden ist das Falkencamp kaum wieder zu erkennen. Wo von oben eine Woche lang eine Zeltlagerstadt zu sehen war, in der das pralle Leben tobte, zeigt sich jetzt wieder die nackte Wiese des Geländes. Lediglich die von den Zelten gezeichneten Rasenflächen werden noch an das Großereignis erinnern.

Wenn auch auf dem Zeltplatz wenig Dauerhaftes zurückbleiben wird, so sind es viele andere Dinge, die noch lange nachwirken: Unzählige Gefühle und Eindrücke finden den Weg mit nach Hause. Die geknüpften Bande innerhalb und zwischen den Bezirken können der Anfang sein für weitere gemeinsame Aktionen und Pläne. Und auch das Diözesanfeeling kannüber das Lager hinaus wirken.

Nicht nur die Gemeinschaft begleitet die Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmer nach Hause: Der gezeigte Heldenmut wird auch im Alltag benötigt. Viele weitere Drachen wollen kennen gelernt und bezwungen werden.

Habt Mut! Denn: Mut Tut Gut!

Hier gehts zu den Bildern vom Diözesanlager. Und hier findet ihr die Lagerzeitung DRACHENZEIT mit allen Berichten über das Lagerleben.

Heldenhaft gefeiert

21. August 2009

Wer arbeitet, kann auch feiern. Diese Devise gilt selbstverständlich auch für Helden. Und entsprechend fröhlich feierten fast 1000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder gemeinsam zunächst Gottesdienst und dann ihre Heldentaten.

Nach einem heldenhaften Buffet begann der Abend mit dem Gottesdienst. Der Dank für die Gemeinschaft und die großen Erfolge bei den Drachenhaltungskursen der letzten Tage fand dort seinen Platz. Aber auch die Bitte nach Mut, in unserem Alltag Drachen zu bekämpfen, gehörte dazu.

Die Heldenfeier beschloss zunächst das Programm. Ein letztes Mal betraten Drache und Heldin die Bühne. Sie erkannten, dass sie nur gemeinsam gegen die Drachen der heutigen Zeit ankämpfen können und schlossen Freundschaft.

Die Gäste aus dem Stamm Tirschenreuth leiteten den musikalischen Teil des Abends ein. Und spätestens dann war auch kein Halten mehr: Die Band unterhielt mit Gassenhauern für jedes Alter und die Menge tobte.

Der Lagersong durfte natürlich nicht fehlen. Und bei „Expedition Orange“ hüpften und sangen nicht nur die Wölflinge. Hits aus den Charts kamen ebenso gut an wie die die Lagerfeuer-Klassiker „Leaving on a jetplane“ oder „Hymn“, mit denen auch ein gelungener Abschlussabend endete.

Vorsicht Stufe!

19. August 2009

Orange, Blau, Grün und Rot – das waren heute die entscheidenden Farben. Einen Vorgeschmack erhielten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits am gestrigen Abend, als alle Stufen zu ihren Abendprogrammen luden. Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover feierten in ausgelassener Stimmung – vor allem natürlich sich selbst.

„Nicht ich bin es, den Du bekämpfen musst.“ – so dröhnte es gestern Morgen aus einer Höhle nahe dem Heldenplatz. Und man konnte den Drachen endlich mit eigenen Augen sehen, von dem die letzten Tage immer gerüchteweise die Rede war. Unsere Heldin Caro, dem Bösen und Schlechten dieser Welt auf der Spur, hat ihn gefunden und dann will er nicht kämpfen? Tatsächlich erklärte er Caro, dass das eigentliche Übel auch wirklich in der Welt gesucht werden soll, in der wir leben und vor allem in unseren Gewohnheiten.

Und so begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Diözesanlagers auf die Suche.
In kleinen Gruppen machten sich alle Wölflinge auf den Weg. Sie bekamen Hilfe und guten Rat auf ihrem Weg, denn ein paar Ritter, Zwerge, Prinzessinnen und auch alte Einsiedler standen ihnen zur Seite.  Nach der Mittagspause malten sie dann Warnschilder von den gefundenen Drachen.

Auch die Jufis begaben sich auf ein Geländespiel in der nahen Umgebung. Durch die große Hitze zwar etwas beeinträchtigt, begangen sie mutig das Abenteuer der Drachensuche und waren, wie man am Abend erfuhr, auch sehr erfolgreich. In verschiedenen Stationen konnten sie Neues erfahren und eigene Fähigkeiten kennen lernen und beweisen.

Die Talkshow-Einlage zum Thema „Bioessen“, die eine Gruppe der Pfadfinderstufe am gemeinsamen Abschlussabend vorspielte, zeigte, mit welchem Witz und Ideenreichtum sie sich den Drachen dieser Zeit genähert haben.

Gutgelaunt und mit heldenhaften Kräften ausgestattet, erkundete die Roverstufe mit GPS den Tegelberg. Auf der Suche nach ihrem Geocache unterstützte sie der wanderstarke Weihbischof Neymeyr. Mitgebracht haben sie den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Gedicht über ihren gemeinsamen Weg.

Morgen geht es dann in die verschiedenen Drachenhaltungskurse, in denen die Drachen unserer Zeit aufgespürt werden sollen.