Mut Tut Gut 2009  
    
 
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Drachenkämpfer auf Spurensuche

17. August 2009

Dem Drachen haben sich die Teilnehmer des großen Diözesanlagers heute zum ersten Mal ganz praktisch entgegengestellt. Nach den gemeinsamen Begrüßungen in den Bezirksdörfern begaben sie sich auf die „Mission Schwangau“. In stammesübergreifende Gruppen eingeteilt zogen die Wös, Jufis, Pfadis und Rover mit einer Landkarte im Gepäck los, um verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Hierbei waren Geschick, Schlagfertigkeit, Kraft und Mut gefragt – ohne diese Talente kann der Kampf gegen die Drachen nicht gelingen!

Nach rund dreistündiger Spurensuche um den Zeltplatz am Fuße des Alpmassivs kehrten die mutigen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zurück, um sich von den Strapazen zu erholen. Nachdem ein bisher unbekannter Drache die Hauptstromversorgung lahmgelegt hatte, verzögerte sich das Abendprogramm um eine Stunde, die den Drachenkämpfern eine willkommene Auszeit bot, die einige zum Spielen, Duschen oder Faulenzen nutzten.

Zu später Stunde feierten sie gemeinsam mit Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr einen großen Gottesdienst, der ganz im Zeichen des alltäglichen Muts stand. Drei mutige Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus den Bezirken, die als Arzt, Feuerwehrmann oder Behindertenbetreuer aktiv sind, stellten sich vor. Zur Überraschung der Kinder und Jugendlichen trat auch der heilige Georg auf, der den Pfadfindern als Vorbild dient.

Am Ende des Gottesdienstes erhielt Weihbischof Neymeyr als Dank für sein Engagement für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Diözese Mainz das Helferhalstuch des Lagers aus den Händen der Lagerleitung.

Mit dem ersten Tag begann auch die Mitbestimmung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Gestaltung ihres Sommerlagers. Heute morgen trafen sich jeweils fünf Vertreter eines Stammes in den Bezirksparlamenten, die dann später ihre Delegierten in das Lagerparlament entsandten. So können also drei Wölflinge, drei Jungpfadfinder, drei Pfadfinder, drei Rover und drei Leiter konkret mitwirken, wie sie ihr Lager gemeinsam erleben möchten. Lange Diskussionen in den Parlamenten über Spielmöglichkeiten, Nachtruhe, Getränkeversorgung usw. sprengten den eigentlichen Zeitrahmen: Mitsprache ist den Kindern und Jugendlichen ein ernstes Anliegen!

Einige Themen wurden auch schon im Lagerrat besprochen, so dass es von nun an eine einheitliche Zu-Bett-Geh-Zeit für die Wölflinge und Jungpfadfinder geben wird.

Mittlerweile kennt sich jeder auf dem Platz aus, hat sich heimisch eingerichtet und wartet auf die nächsten Abenteuer – …gegen die Drachen unserer Zeit!

SMS-Grüße der Teilnehmer und Teilnehmerinnen

17. August 2009

Isabel Sch. aus Münster:
Ich sage Hi, an alle die zu Hause geblieben sind. Ich vermisse euch alle, ich freu mich wenn ich euch wieder sehe. Viele Grüße aus Schwangau von Isabel

Nina W. aus Münster:
Liebe Mama, Lieber Nick und lieber Peter Hier ist es sehr sehr schön. Direkt am Zeltplatz ist ein Bach. Ein Tag waren wir am Forggensee und waren schwimmen. Grüße Nina

Celine Sch. aus Münster:
Liebe Mama, Lieber Papa, hier ist es sehr schön. Direkt am Zeltplatz ist ein Bach. Heute war ein Geländespiel. Liebe Grüße aus dem Allgäu, Eure Celine

Diözesanlager beginnt – Stimmungsvoller Startschuss

16. August 2009

Punkt Neun Uhr gestern Abend hat das lang erwartete Diözesanlager Mut Tut Gut 2009 des Mainzer DPSG Diözesanverbands begonnen. Fast tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Lagers fanden sich auf dem Heldenplatz vor der Bühne ein und feierten den offiziellen Startschuss. Angefeuert durch den Auftritt dreier Feuerspucker und die lustige Moderation von Lisa und Phillip tobten alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Wölfling bis zum Rover, aus Oberhessen, Heldon und Rhein-Main-Hessen, die Leiterinnen und Leiter und die Helferinnen und Helfer.

Offiziell eröffnete unser Diözesanvorstand das Diözesanlager und begrüßte im Namen der Diözesanleitung alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sabine, Marcel und Christian berichteten kurz, wie aus der ersten Idee und den Beschluss auf der Diözesanversammlung 2007 das nun endlich eröffnete Diözesanlager 2009 entstanden ist. Dass so etwas nicht ohne die Hilfe vieler Leute funktioniert, kann man sich vorstellen. Als der Diözesanvorstand dann aber alle Gruppen und Unterstützende des Lagers aufzählte und ihnen herzlich dankte, nahm die Zahl von knapp hundert Helferinnen und Helfer noch einmal Gestalt an.

Und noch ein Dankeschön sprach der Diözesanvorstand aus, nämlich den Leuten, die es erst möglich machen, dass eine solche Vision verwirklicht werden kann. Und das sind all die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Diözesanlagers, das seid ihr, die Leserinnen und Leser dieser Zeitung. Dieses Engagement und diese Bereitschaft, sich in so großer Zahl auf das Abenteuer Diözesanlager einzulassen, machte diesen Abend zu einem besonders bewegenden und besonderen Moment des Mainzer Diözesanverbands. Und dass konnte man in der guten und freudig gespannten Atmosphäre auch greifbar erspüren.

Auf der Bühne fand sich dann auch noch eine sehr interessante Person ein, nämlich die Caro, eine Heldin und Drachenbekämpferin. Sie berichtete von seltsamen Erlebnissen rund um Schwangau in den letzten Wochen. Von Drachen, die gesichtet wurden und Verwüstung und Chaos verursachen. Wie glaubhaft diese Augenzeugenberichte sind, wird sich noch herausstellen müssen. So gab es bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Mainzer Diözesanlagers sowohl zweifelnde wie auch überzeugte Stimmen. Wie es sich für echte Pfadfinderinnen und Pfadfinder gehört, erklärten sie sich aber auf jeden Fall dazu bereit, gegen die Drachen anzugehen, wenn es sie gibt. Ausgestattet mit dem Schlachtruf des Lagers „Mut – Tut Gut!“ können die nächsten Tage sicher gut bewältigt werden.

Zum Ende der Eröffnungsfeierlichkeiten gab es dann den ersten Auftritt DER BAND, der offiziellen Gruppe, die sich um die musikalische Gestaltung des Diözesanlagers kümmert. Mit dem gemeinsamen Singen des offiziellen Lagersongs neigte sich der Abend dann seinem Abschluss zu. In den Strophen und der Bridge noch etwas unsicher, sangen alle spätestens beim Refrain begeistert und voller Mut mit.

Wie auch an jedem weiteren Abend des Lagers geplant schloß der gestrige Abend mit einer Abendrunde, diesmal in ruhiger Atmosophäre zurückblickend auf den Tag der Anreise und der Ankunft auf dem Lager.